Wir sind dann mal weg.

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Über die Fijis zurück in die Heimat - oder BULAAAAAAAAA oder Ja, ich will

Nachdem der ganze in den vergangenen Wochen aufgebaute Stress rund um unser Auto nach und nach abfiel, konnten wir uns also die kommenden Tage voll und ganz dem wunderschönen Sydney widmen.
Unser all inclusive-Bus-U-Bahn-Fähre-Ticket wurde bis aufs Äußerste strapaziert und nicht selten fuhren wir z.B. die Verbindungen im Hafen einfach 2 x da es einfach immer wieder schön war.

Natürlich hat die Stadt wesentlich mehr zu bieten, als nur die weltbekannte Oper und Harbourbridge. Aber was wäre ein Blog der teilweise in Australien spielt ohne ein Bild davon?
Deshalb hier bei Nacht:

 

Und dann ging es auch schon auf die Fiji Inseln.
Der zuerst als Schnäppchen gedachte Flug war zwar inzwischen auf Grund diverser Verschiebungen ein halbes First Class-Ticket, aber das hatten wir in der Vorfreude schon fast verdrängt.
Kaum gelandet und in unserem Hotel eingecheckt, wurden wir auch schon von einem geschäftstüchtigen „Freund“ zu einer Kokospalme geführt. Die Leute auf Fiji sind einfach sooooooo nett… Naja, sie sind wirklich außergewöhnlich nett, aber wie sie ein paar blassen Gringos die Dollars aus der Hose ziehen haben sie auch hier schon gelernt. Wer hätt´s gedacht?
Jedenfalls kletterte unser neuer Busenfreund ohne jegliche Hilfsmittel für uns auf die höchste Palme in der Umgebung und pflückte uns 2 Kokosnüsse.

Wie Keith Richard das wohl auch vor hatte, es aber nicht ganz schaffte, kam er dann auch wieder elegant den Baum herunter und öffnete uns gekonnt die beiden Nüsse. Naja, es war zumindest genießbar.
Natürlich fing dann die Leiher mit der Familie und den vielen zu stopfenden Mäulern an und wir taten unseren Teil für das prall gefüllte Abendbuffet.

Fiji hat einen recht hohen Anteil indischstämmiger Einwohner und somit auch hinduistische Glaubensanhänger. Das hat nicht zuletzt den Nebeneffekt, dass man auch deren prachtvolle Tempel sehen und besichtigen kann.
Speziell in Nadi (sprich Nandi) ist ein besonders sehenswertes Exemplar zu bewundern.

Für 2 Tage mieteten (nicht kauften!!!) wir uns dann auch noch einen roten Suzuki-Flitzer, der uns am ersten Tag in die nördlichen Teile der Hauptinsel und am darauf folgenden an die Südküste brachte. Der Wettergott meinte es allerdings nicht allzu gut mit uns, so dass wir uns zumindest von den funktionierenden Scheibenwischern überzeugen konnten. Angst hatten wir jedoch vor den teilweise gefährlich wankenden Kokospalmen – schließlich werden „Dachschäden“ bei Leihwagen auf Fiji kategorisch ausgeschlossen. Zuerst waren wir uns nicht so ganz sicher, was diese Klausel überhaupt soll. Dies änderte sich dann allerdings schnell als wir die langen Bäume im Wind tanzen sahen… Ums kurz zu machen: Es ist nichts passiert!

„Bula“ ist übrigens die allgegenwärtige Grussformel, welche einem speziell etwas abseits von den ausgetrampelten Touristenpfaden mit einer Herzlichkeit entgegengeschleudert wird, dass man das als Europäer schon fast nicht als voll nehmen kann.
Aber die Leute sind hier tatsächlich so – oder ist es etwa doch nur die Vorfreude auf einen gedünsteten Frankenschenkel? Schliesslich soll Kannibalismus hier ja noch bis vor gar nicht allzu langer Zeit ganz normal gewesen sein…

Bei den Produkten der auch hier vertretenen Fast Food-Kette soll allerdings vertraglich zugesichert ausschließlich Rindfleisch verwendet werden…

Mit eintägiger Verzögerung ging es dann für uns dahin, was die meisten wohl von den Fijis erwarten – kleine tropische Inselchen mit weissem Puderzuckerstrand. In der Tat einfach paradiesisch!

Und da es ja der Abschluss unserer Reise war, gönnten wir uns auch mal etwas anderes wie ein Dormbett.

Die teilweise für Normalsterbliche nicht bezahlbaren Resorts sind fast alle an einem tollen Strand gelegen. Es ist aber tatsächlich für jeden Geldbeutel was dabei. Klassische Unterkünfte sind auf Fiji sog. Buren, d.h. ursprünglich vollkommen aus Naturrohstoffen hergestellte Hüttchen, die mittlerweile meist an westlichen Standard angepasst mit Beton versetzt sind.
Wir gruppierten uns in die Mittelklasseunterkünfte ein und in der ersten gab es sogar sog. Softanimation.
Höhepunkt unseres Aufenthaltes war das International Crabrace. Jeder Gast konnte gegen einen kleinen Obolus, welcher der angrenzenden Gemeinde zu Gute kam, einen oder mehrere Einsiedlerkrebse am Strand fangen, welche dann so schnell wie möglich aus der Mitte des Rennparcours über die Seitenlinie spurten sollten.
Das taten die einen dann unter den enthusiastischen Anfeuerungsrufe ihrer „Besitzer“ dann etwas schneller, die anderen etwas langsamer. Nach Viertel-, Halb- und End-Finale stand auf jeden Fall der Sieger des Abends fest.

Die nächsten 3 Nächte verbrachten wir dann in einem wesentlich schlichter ausgestatteten Resort, in welchem wir teilweise sogar die einzigen Gäste waren.
Da die Insel, welche das Resort beherbergte nicht besonders windgeschützt lag, die Palmen dafür noch höher und zahlreicher vertreten waren, nahmen wir auf dem Weg von und zu unserer Bure den Blick nie vom Himmel, um notfalls vielleicht doch noch ausweichen zu können. Der Statistik, dass jährlich wesentlich mehr Menschen Kokosnüssen wie Haiattacken zum Opfer fallen glauben wir jetzt jedenfalls ohne jedweden Zweifel! 

Das kristallklare, saubere und ideal temperierte Wasser beeindruckte uns immer wieder aufs Neue und selbst Britta traute sich ein paar Meter weiter als üblich ins kühle Nass.

 


Unterwegs in der größten Badewanne der Welt

Höhepunkt unserer 3. und letzten Insel war sicher der Ausflug in die Dorfgemeinschaft, welche auch der Betreiber unserer liebevollen Unterkunft war.
Unter anderem standen der Besuch des Kindergartens und der Schule auf dem Programm.
Ersterer beeindruckte durch die zuckersüssen Knirpse, wohingegen uns in der Schule eine Gänsehaut von den unglaublichen Gesängen der Schüler überkam. Wahnsinn, wieso können die nur alle so genial singen?

Doch dann ging es für die letzten Stunden wieder zurück an den Strand – Sonne tanken bevor der Flug-Marathon mit erneutem Ministopp in Sydney losging.

Und mit lecker duftenden Frangipani-Blüten geschmückt hieß es dann tatsächlich Abschied nehmen.

Zwar wurden wir bei der Ankunft zurück auf australischem Boden erstmal um eine Schweigeminute gebeten, da das australische Rugbyteam tags zuvor bei der WM verloren hatte, davon unbeeindruckt starteten wir dann jedoch voll durch beim Powershopping. Auch das letzte verfügbare Gramm zulässigen Gepäcks wurde genutzt. Schleppen durfte natürlich der Kavalier…

Dass uns morgens um kurz vor 6 Uhr dann tatsächlich ein kleines Empfangskomitee erwartete, damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Ganz im Gegenteil, wir hatten schon richtig Sorge, ob wir nicht vergessen wurden…
Jedenfalls vernebelte uns die eine oder andere Träne am Morgen der Ankunft gleich hinter der berühmten Schiebetüre etwas die Sicht.

Ja, und nun sind wir schon wieder über 2 Wochen in der Heimat und die meisten unserer eifrigen Leser haben wir inzwischen auch schon wieder persönlich gesehen. Hoffentlich liest das hier überhaupt noch jemand???
Zwischenzeitlich haben wir auch unsere ausgebeulten und selbst mit deutschen Waschmaschinen nicht mehr sauber zu bekommenden Klamotten in feinen Zwirn ausgetauscht. Zumindest für einen Tag...

1.11.07 19:17


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Servus und macht´s gut - oder And the winner is...

Liebe Leserinnen und Leser unserer kleinen Rubrik,

wir möchten uns auf diesem Wege von Euch verabschieden.
Unsere exhibitionistische Ader ist dann doch nicht so ausgeprägt, Euch auf diesem Weg auch über jeden Schritt in der Heimat auf dem Laufenden halten zu müssen.
Aber viele sind ja dabei ohnehin mitten drin statt nur dabei…

Wir bedanken uns, dass Ihr alle so eifrig gelesen und geschrieben habt!
Wenn nach Stunden mühevollen Tippens und der Bildbearbeitung der Rechner abstürzt und alles weg ist, dann war das nämlich nicht immer so witzig…
Aber Eure Anfragen, wann es denn endlich weiter gehen würde und die rege Anteilnahme an unseren Erlebnissen, haben uns dann allerdings doch immer wieder vor den Rechner getrieben und es hat tierisch Spaß gemacht!

Wir werden also hiermit unsere Berichterstattung einstellen.
Allerdings nicht ohne darauf hinzuweisen, dass wir das Ganze als kleine Erinnerung für uns selbst mit samt aller Kommentare und Gästebucheinträge ausdrucken und in Buchform bringen werden.
Wenn also jemand - erstmalig oder als Wiederholungstäter - in unserem angehenden Bestseller (geplant eine Auflage mit einem Exemplar) auftauchen möchte, der haue die kommenden Tage in die Tastatur!

Also dann…

Ach – Halt - Stopp, da war doch noch was!!!
Genau, die Auflösung des Cola-Rätsels…


Tadaaaaaa…

Der Ein oder Andere hat ja (wahrscheinlich in der Hoffnung des Gewinns des ausgelobten Abendessens incl. Zuckerbrause) schon angefragt, was da eigentlich draus geworden ist.
Zur Erinnerung – die irgendwann Mitte Februar gestellte Frage lautete:
„Warum um Himmels Willen sind die Gelüste und der Durst nach Coca-Cola (samt den verschiedenen Ausprägungen anderer Hersteller) speziell im Ausland bzw. auf Reisen so präsent?“

Vielen Dank erstmal all denen, die ihren Hirnschmalz angestrengt haben und es sind wirklich einige „sehr interessante“ Ansätze eingegangen!
Wir haben uns sehr darüber gefreut, aber leider kann es wie so oft nur einen Gewinner geben…
Nach langem Hin- und Her sowie nächtelangen Beratschlagungen, hat das Gremium der Geschworenen nun einen Gewinner gekürt!

Wir gratulieren recht herzlich Frau Prof. Dr. dent T. (alias Stefanie Treml)!!!

Die unseres Erachtens äußerst bemerkenswerte Antwort von Frau Treml lautete:

„Hallo, ich hab des Rätsels Lösung wegen der Cola!
Das Phänomen tritt nämlich ausschließlich bei Menschen aus dem Schwarzwald oder vom schwarzen Meer, deren Goenner /-Innen und natürlich bei "Neigschmeckte" auf. Die Sache ist die, dass sich der Körper nach etwas dunklem, tristen aber dennoch beständigem sehnt. Wie eben der Schwarzwald, Schokoladenpudding oder eben COLA. Die Sache mit der Temperatur ist vergleichbar mit dem Winter im Schwarzwald. Manchmal die Coke bei 4°C und manchmal so warm und abgestanden wie dieser Winter.
Und da der Schwarzwald und die Sache mit Schokoladenpudding nicht so einfach ist, steht bei Euch Cola auf der DUNKLEN HITLISTE...
Da passt auch Schokoladeneis ins Konzept, nicht wahr Britta???
Juhuuu ich bin mir ziemlich sicher das dies des Rätsels Lösung ist....
Hochachtungsvoll Prof. Dr. dent T....“

Natürlich ließ sich die Jury in keinster Weise von der euphorischen und sehr positiven Grundstimmung von Frau Treml hinsichtlich des ihres Erachtens schon sicherem Hauptgewinns leiten!  
Die Prämierung und Verkostung von Frau Treml (incl. einer Begleitperson nach Wahl) wird in den kommenden Wochen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

So, jetzt aber wirklich…
Macht´s gut, danke für´s „mitreisen“ und bis hoffentlich bald!

Eure Britta und Euer Steffen

19.11.07 16:03





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