Wir sind dann mal weg.

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Abschied von Suedamerika und G'day Australia - oder vom Restaurantschlemmen zum Gaskochermenu

Letzte Station in Suedamerika waren die gewaltigen Wasserfaelle von Iguazu. Diese befinden sich direkt an der argentinisch-brasilianischen Grenze und haben einen Zugang von beiden Seiten.
Die Wassermassen die hier zu Tale stuerzen sind tatsaechlich gewaltig und auch als bekennende Nicht-Wasserfallfans waren wir mehr als beeindruckt!

Auf der brasilianischen Seite in Foz do Iguazu hatten wir dann endlich auch mal wieder Gelegenheit in einem richtig schoenen Bett zu schlafen. Der Bruder von Britta's Schwager lebt seit einiger Zeit mit seiner Familie dort und wir hatten 2 wundervolle und wiedermal sehr delizoese Tage.

Als wir schweren Herzens Abschied sagten, nahm ein kleines Drama seinen Lauf...
Unsere Flieger von Iguazu nach Buenos Aires und der anschliessende nach Santiago de Chile hatten beide mehrere Stunden Verspaetung. Somit hatten wir extremen Bammel, dass wir unseren an diesem Abend startenden Flug nach Sydney nicht mehr erreichen wuerden.
Wie sich herausstellte zurecht...
Als wir letztlich in Santiago ankamen und durch die Schalter hechteten um ans entsprechende Gate zu kommen, zeigten uns die dort stehenden Offiziellen nur noch ein paar blinkende Lichter, die gerade am abheben waren.
Zu allem Uebel kam dann noch hinzu, dass Britta's Rucksack nicht bei dem Gepaeck war. Auch knapp einen Monat spaeter warten wir nun immer noch, dass dieser gefunden wird. Naja, die Fluggesellschaft hat uns ja immerhin 60 Euro Soforthilfe gegeben. Und sollte tatsaechlich nichts mehr auftauchen bekommen wir nochmal 3,50 Euro pro Kilogramm. Ist doch echt super - wenigstens war dann in Sydney gerade Schlussverkauf!
Aber wir waren ja wie gesagt erstmal immer noch in Santiago.
Die Fluggesellschaft sponserte uns wenigstens eine Nacht in einem Sheratonableger samt Verpflegung, so dass wir nicht auf dem Flughafen warten mussten!


Supersize me!!!

Und man soll es nicht glauben, am folgenden Tag bekamen wir sogar wirklich noch einen Platz im generell ausgebuchten Flug nach Sydney, so dass wir dann zumindest einen Tag spaeter dort ankamen.

G'day Australia!!!!
Unglaublich, aber wir sind inzwischen doch tatsaechlich in der letzten Station unserer Reise angekommen. Seufz!

Nach einigen Tagen in Sydney hatten wir unser Jetlag ueberwunden und einen kleinen Campervan gekauft! Rund 2000 Euro fuer einen Toyota Tarago Bj. 1983. Dieser wird nun bis Ende Oktober unser Haus auf 4 Raedern darstellen. Die Ruecksitze lassen sich fast komplett umklappen und mit einigen Decken und darueber Isomatten laesst sich sogar ueberraschend gut darin schlafen!

Bis wir allerdings das Auto auf uns zulassen konnten, mussten wir erstmal nach Victoria, also den angrenzenden Staat tuckern, da das Auto dort zuletzt zugelassen war. Ca. 600 km also - fuer Australien ein Katzensprung...
Der dortige TUEV, den wir vor der Umschreibung noch besuchen mussten, hatte dann allerdings noch den ein oder anderen Mangel entdeckt (wer haette es gedacht?) und da das bloede Ersatzteil auf sich warten liess, verbrachten wir geschlagene 3 zumindest sehr authentische Tage in Albury. Da zieht es ansonsten bestimmt keine Australienreisende hin!
Jedenfalls kennen wir die Einkaufszentren da jetzt auswendig...

Doch dann konnte es endlich losgehen - Australien, wir kommen!!!
Auf nach Norden war erstmal die Devise, da selbst in Sydney und erst recht im weiter suedlich gelegenen Albury nachts Minustemperaturen herrschten. Klar, ist ja grad auch tiefster Winter!

Doch kaum faehrt man ein paar tausend Kilometer weiter in den Norden, da sieht das Ganze doch schon wieder ganz anders aus. Inzwischen brauchen wir also nicht mehr morgens von innen (!!) unsere Scheiben vom Eis zu befreien. Tagsueber ist es inzwischen meist sehr angenehm warm und fuer abends haben wir ja immer noch ein Jaeckchen.


Unser Goldstueck

In Sydney hatten wir mit Marie und Nico ein sehr naettes Paaerchen aus Frankreich kennen gelernt und diese haben wir doch tatsaechlich in den Weiten Australiens wieder getroffen.


Fruehstueck am Strand - doch, der war da wirklich!

Und da in Nico's Bus 2 Angeln zur Ausstattung gehoerten, hat nun auch Steffen eine neue Leidenschaft entdeckt.
Das anfaengliche Problem, dass weder Nico noch Steffen wussten, wie man die Angel auswirft, wurde durch die fachkundigen und mit einem Laecheln auf den Lippen umstehenden australischen Meisterfischer schnell behoben. Was allerdings passiert, wenn tatsaechlich mal ein essbarer Fisch anbeist wird sich wohl dann erst herausstellen...
Warten wir's mal ab!


Wieder nix - zum Glueck gibt's hier ALDI

Unsere Strecke fuehrt uns derzeit immer die Kueste lang nach Norden. Endlose, menschenleere Straende saeumen hier unseren Weg. So richtig ins Wasser sind wir allerdings noch nicht. Zum einen wegen der doch recht frischen Temperaturen, zum anderen da man hier nie so richtig weiss, wo der naechste Hai auf einen unerwarteten Leckerbissen lauert. Die ueberall anzutreffenden Surfer scheint das allerdings alles nicht abzuschrecken... 

Oftmals werden selbst in Nationalparks die kilometerlangen Strandabschnitte auch als kleine Highways genutzt. Fast ueberall sind wenn nicht die Gelaendewagen selbst, so zumindest ihre Reifenspuren deutlich sichtbar. Meist ist man auf dem Weg zur naechsten Welle oder zum Fischen... 

Kaum zu glauben, aber wahr - wir haben inzwischen sogar schon freilebende Koalas gesehen! Einer war einfach so neben unseren Autos auf einem Campingplatz auf Futtersuche...

Kaenguruhs haben wir inzwischen allerdings erst recht wenige gesehen. Die meisten klebten dazu leider auf dem Asphalt...
Aber dass sich das nicht bald aendert, muessen wir uns wohl wirklich keinerlei Sorgen zu machen!

Neben Sydney, das wir so richtig erst vor unserem Abflug erkunden werden, war Brisbane eine weitere Grossstadt, von der wir sehr angenehm ueberrascht wurden.
Generell sind wir ja eher fuer die laendlichen Gegenden zu begeistern, aber die australischen Metropolen sind wirklich umwerfend schoen.
Das harmonische Zusammenspiel von alten (?) Gebaeuden und modernen Glaspalaesten ist wirklich beeindruckend! Hier kann man sich ein Leben vorstellen...

Und auch von den Menschen sind wir mehr als positiv beeindruckt! Kaum steht man ein paar Sekunden mit dem Stadtplan in der Hand an einer Kreuzung, schon kommt jemand zur Hilfe und gibt freundlich Ratschlaege. Ueberhaupt kommt man sehr leicht mit den Australiern in Kontakt und wird immer und ueberall gefragt wo man herkommt und wo der Weg hinfuehrt. Das alles dazu auf eine sehr sehr aufgeschlossene und ueberhaupt nicht oberflaechliche Art.
So bisher unsere fast durchgaengig positiven Erfahrungen.


Die Skyline von Brisbane

Ach ja, sorry wenn wir derzeit nicht ganz so oft von uns hoeren lassen, aber das Internet hier ist leider oft recht unverschaemt teuer. Zwar kann man in den Bibliotheken meist sogar kostenlos ein paar Minuten "zu Recherchezwecken" ins Internet, oft sind aber gerade die Emailprogramme gesperrt. Und so ein Blog dauert hat auch ein paar Minuten laenger...

Uns geht es auf jeden Fall sehr sehr gut und wir geniessen unsere Tage!!!

15.7.07 13:15
 


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