Wir sind dann mal weg.

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Von Alice Springs bis Adelaide - oder Wir duesen, duesen, duesen, duesen im Sauseschritt...

Alice Springs - da denkt wohl jeder an Hitze, knallende Sonne und rote Erde. Als wir ankamen war es zwar auch angenehm warm, aber an diesem Wochenende war die ganze Stadt im "Henley on the Todd"-Fieber.
Sprich das ausgetrocknete Flussbett wird in eine Art Sandkasten fuer Kind gebliebene Aussies umgebaut.
Verschiedene Teams ziehen mit Kollegen besetzte Schlitten durch den Sand, schippen um die Wette, rennen in Booten ohne Boden durch einen Parcours oder messen Ihre Kraefte beim Seilziehen.
Hoehepunkt des Nachmittags bei Wuerstchen, Eis und natuerlich eiskaltem Bier ist allerdings die Bootsschlacht zum Ausklang dieser grenzwertigen Veranstaltung.
Drei zu "Schlachtschiffen" umgebaute Trucks befeuern sich mit Wasser, Konfettibomben und Sand, bis schliesslich das Publikum einen Sieger kuert.
Dieser steht allerdings anscheinend schon seit Urzeiten fest, denn das Wikingerboot gewinnt immer!!!! Auch oder erst recht da Sie diesmal nach ein paar Minuten einen fatalen Getriebeschaden hatten und somit saemtlichen Bombardements der anderen recht hilflos ausgesetzt waren...  

Am darauffolgenden Tag setzten uns wir uns dann wieder in unseren Tarago und schunkelten den Katzensprung von 350 km von Alice zum Ayers Rock bzw. Uluru wie er urspruenglich hiess und nun auch offiziell wieder heisst.
Gerade passend zum Sonnenuntergang reihten wir uns in der extra fuer den Sonnenuntergang eingerichteten Viewing-Area ein und beobachteten zusammen mit verschiedensten Grueppchen das wirklich beeindruckende Farbenspiel.

Neben dem Sonnenuntergang gehoert natuerlich auch der Sonnenaufgang zu einer Uluru-Expedition, also hiess es frueh aus den Federn um wie schon am vorhergegangenen Abend zusammen mit etlichen Anderen das Schauspiel "andersherum" zu beobachten.

Leider besteigen noch immer sehr viele Besucher den "roten Berg" und Einige sehen darin sogar den einzigen Sinn Ihrer Anreise. Das finden wir besonders bedauerlich, da der Uluru eine der heiligsten Staetten der heimischen Aborigines ist und diese ausdruecklich darum beten dies zu respektieren und sich an anderen Dingen zu erfreuen. Schliesslich steigt ja auch niemand auf den Altar im Petersdom, oder???
Naja, aber letztlich muss das dann wohl jeder fuer sich ausmachen - wir haben jedenfalls drauf verzichtet!

Einen Steinwurf (45 km) vom Uluru entfernt findet man dann die naechste ungewoehnliche Steinformation - Kata Tutja oder die Olgas. Grundsaetzlich auch sehr rot und in einer der Schluchten findet man sogar ein wenig Schatten!

Und wenn man "ganz viel Glueck" hat laeuft einem auch ein Exemplar des Tourista Australia ueber den Weg! Wer behauptet eigentlich immer dass die Deutschen das schlechtangezogenste Voelkchen seien???

Auch unseren ersten Emu bekamen wir zu Gesicht. Interessiert inspizierte er die Ueberreste der abendlichen Lagerfeuer nach Verwertbarem.
Als er unser kleines Goldstueck (mehr dazu beim naechsten Mal!) zu Gesicht bekam war das wohl Liebe auf den ersten Blick. Ob dann letztlich mit dem Auto oder doch mit dem bereits hinter dem Steuer sitzenden Fahrzeugeigentuemer bleibt wohl ein Geheimnis...

Wenig spaeter entdeckte Steffen dann auch noch eine Dromedar-Familie im Busch.
20-30.000 der Wuestenschiffe wurden vor dem Einsatz der Eisenbahn als Lastentiere nach Australien "zwangsmigriert". Als dann ein ausreichendes Schienennetz deren Hilfe ueberfluessig machte, wurden sie kurzerhand "in die Wueste geschickt" und sind inzwischen mit einer Population von ca. 300.000 eine regelrechte Plage, da Sie betraechtliche Teile der ohnehin spaerliche Vegetation zerstoeren und nicht zuletzt den Wasserreserven zusetzen.

Folgt man dem Stuart Highway in suedlicher Richtung, kommt man automatisch an Coober Pedy vorbei. Der australischen Opal-Stadt, die sich unuebersehbar durch die aufgehaeuften "Maulwurfshuegel" der Minenarbeiter ankuendigt.

Noch von unserem kleinen Ausflug in Bolivien geschaedigt hatten wir allerdings keine grosse Muehe uns gegen eine weitere Minentour zu entscheiden. Dafuer gab's einen kleinen Stein fuer Britta...

Und dann waren wir auch schon durch - einmal von Norden nach Sueden...

Bevor wir mit Adelaide der sehr deutsch angehauchten Hauptstadt South Australia's einen Blitzbesuch abstatteten ging es allerdings noch in den Innes Nationalpark.

Aufgrund fehlender Erwaehnung in den meisten Reisefuehrern geht es hier noch recht beschaulich zu und wer ein ruhiges Plaetzchen sucht ist hier richtig aufgehoben.
Ausserdem gibt es wiedermal beeindruckende Kuesten, jede Menge Emus und Kanguruhs zu sichten. 

Wer genauer hinschaut kann erkennen, dass hier jemand nicht ganz alleine am Grashalm knabbert!

3.9.07 07:01
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


thomas koenig / Website (7.9.07 23:12)
Herrlich herrlich. Ich verfolge nachwievor eure Reise. Diese ist ja bald vorrüber. Ob ihr den Einstieg in den Alltag wieder findet? Ich bin gespannt (-;

Wir fliegen übermorgen erstmal 24 Tage nach Kalifornien und reisen da rum.

Liebe Grüße und bis bald in der Heimat.


(20.9.10 11:12)
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